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Links zum Fliegen in Frankreich

  • Die Seite fliegen-in-frankreich.de bietet die umfangreichsten Informationen, die ich finden konnte.
  • Bei SIA findet man die französische AIP inkl. aller Anflugblätter.
  • Die AZBA charts geben schnell einen Überblick über Aktivierungen der Tieffluggebiete, die quer durchs ganze Land gehen.
  • Das offizielle Flugwetter: aviation.meteo.fr
  • TOPMeteo ist zwar nicht kostenlos, hat sich aber gerade für die längerfristige Planung 3-5 Tage im Voraus recht gut bewährt.
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Tips zum Fliegen in Frankreich

  • Die FIS-Sektoren sind recht klein und die Flugdaten werden nicht zwischen den Sektoren weitergereicht, wie man das aus Deutschland kennt. Allerdings erledigen die oft auch den Anflug zu grösseren Flughäfen gleich mit, sodass der Landeanflug i.d.R. nicht allzu hektisch ist.
  • Es gibt recht viele TMAs, die Class-D-Lufträume sind. Oft bekommt man aber den Durchflug problemlos genehmigt, da letztendlich doch nicht so wahnsinnig viel los ist (oder man sogar komplett alleine dort rumfliegt).
  • Die vielen Restriction-Areas können nerven. Bei der Flugplanung aber erstmal nicht davon abhalten lassen, sondern mal die AIP konsultieren. Viele davon sind nämlich zu “normalen” Zeiten nicht aktiv.
  • Die TopMeteo App hat sehr geholfen, Regengebiete zu umfliegen. Das funktioniert aber nur, wenn man relativ tief fliegt. Die Erfahrung zeigt, dass Mobilfunkempfang bis ca. 3000 Fuss einigermaßen funktioniert, darüber wird es meist schwierig.
  • MOGAS oder UL91 sind in Frankreich wenig verbreitet. Das dürfte auch daran liegen, dass man – im Vergleich zu Deutschland – recht wenige ULs sieht.
  • Unbedingt eine TOTAL-Tankkarte besorgen, bei vielen Flugplätzen kann man dann selbst tanken, was einerseits Zeit spart, andererseits oft auch billiger ist.
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Nancy-Essey – Konstanz


LFSN – EDTZ

Der Wetterbericht sagt mal wieder wenig gutes für die nächsten Tage voraus, also weiter Richtung Heimat. Die beiden Mittelgebirge, die
dazwischen liegen, haben es doch noch in sich. Während der Flug über die Vogesen zwischen der aufziehenden Cumulus-Bewölkung noch einigermaßen klappt, ist es praktisch unmöglich, über den Schwarzwald zu kommen. Wie der GAFOR da auf “D” kommt, ist mir bei einer Bezugshöhe von 4000 Fuss einigermaßen schleierhaft, denn bei 3500 Fuss hängt eine dichte Wolkendecke. Also geht es den Rhein entlang zurück nach Konstanz.

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Touquet-Côte d’Opale – Nancy-Essey


LFAT – LFSN

Und wieder schnell weiter bevor das Wetter schlechter wird. Nach dem Abflug in Le Touquet bemerkte ich noch einen kleinen UL-Platz direkt an der Steilküste bemerkt – Boulogne sur Mer (LF6251). Das sieht nach einem guten Ziel für eine neue Tour in der Zukunft aus. Ansonsten ging es mal wieder etwas Zickzack um Regengebiete herum. Der Weg in die Stadt entpuppte sich als schwieriger als erwartet, da in der Taxizentrale niemand Englisch sprach. Nancy ist definitiv einen Ausflug wert. Die Innenstadt ist sehr sehenswert, auch die Markthalle ist einen Besuch wert. Es gibt auch viele gute Restaurants.

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La Rochelle – Touquet-Côte d’Opale

LFBH – LFAT

Da der Wetterbericht einsetzende Gewitter angesagt hatte, musste der Ausflug in die Bretagne leider abgesagt werden. Also direkt weiter an die Kanalküste. Das war ein recht langer Flug, der landschaftlich nicht allzu viel zu bieten hat. Aufgrund ausgedehnter Regengebiete und etwas Sightseeing an der Kanalküste gab es dann noch ein paar Umwege, sodass dieser Flug fast 3 Stunden dauerte.
Im Sommer macht La Touquet scheinbar gerne mal Mittagspause, în der man streng genommen französisch funken sollte. Bei meiner Ankunft hatte der Tower gleich mal den ganzen Tag geschlossen. Also einfach einen Platz auf dem großen Vorfeld gesucht und die Maschine abgestellt. Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, am Terminal jemanden zu sehen, aber da lag ich falsch. Direkt am Terminaleingang wartet der Zoll. Warum das so ist, erklärt sich dann auch im Ort: Es gibt sehr viele Briten. Le Touquet ist nicht allzu weit entfernt von Calais, daher ist es einfach erreichbar sowohl mit Fähre als auch mit dem Flieger. Wer einen riesigen Strand möchte, der ist in La Touqet richtig, ansonsten hat der Ort nicht sonderlich viel zu bieten. Auch die Restaurantauswahl ist für französische Verhältnisse erstaunlich schlecht. Beim nächsten Mal werde ich wohl einen anderen Ort an der Kanalküste wählen. Lande- und Parkgebühren sind für diesen Platz mit 13 und 12 Euro kein echtes Schnäppchen, aber es gibt eine TOTAL-Tankstelle zum Selbsttanken.

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Arcachon – La Teste-de-Buch – La Rochelle

LFCH – LFBH

Feiner Sand in Kombination in Kombination mit einem kurzen Gewitter in der Nacht und der Flieger sieht aus, als wurde er monatelang nicht gewaschen.

Eine kurze Etappe an der Atlantikküste entlang. Wenn man Arcachon nach Westen verlässt (das sollte in beiden Pistenrichtigen gehen) kann man direkt über die riesige Sanddüne fliegen und die Bucht von Arachon fliegen. Hier hat man nochmal einen guten Blick auf die Strände und die Austernbänke.
Auf dem Flughafen von La Rochelle war dann nicht viel los, es landen dort aber auch durchaus grössere Linienmaschinen. Das Büro war nicht besetzt, die Landeinformationen trägt man selbst auf ein A4-Blatt ein. Beim Verlassen nicht vergessen, ein Foto vom Code der Drehtür zu machen, damit man auch wieder selbstständig reinkommt. In die Stadt kommt man gut mit dem Bus, der je nach Saison mindestens 2-mal stündlich fährt.

Auch in La Rochelle war es schwierig noch ein Hotel zu bekommen – dementsprechend war das dann auch nicht mehr sonderlich günstig. Maskenpflicht in der Innenstadt macht bei 31 Grad zwar nicht so sehr viel Spass, aber es war auch ordentlich voll. Da an die Atlantikküste auch noch die Mitteleuropäische Zeit nutzt, ist der Sonnenuntergang recht spät und man kann lange draussen sitzen. Auch hier bekommt man viel lokalen Fisch, wobei die Sardinen hier stark vertreten sind. Wer will bekommt natürlich auch Austern und Garnelen.

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Montpellier Méditerranée – Arcachon – La Teste-de-Buch

LFMT – LFCH

Ein langer Flug vom Mittelmeer an den Atlantik. Noch etwas abseits der Pyrenäen, kann man diese zumindest am Anfang in der Ferne noch sehen. Besonders der Abflug von Montpellier über die Mittelmeerküste ist sehr schön, dann geht es etwas in die Berge. Auf der zweiten Hälfte gibt es dann nicht mehr so sehr viel zu sehen. Der Landeanflug auf Arcachon ist recht komplex, da oben drüber schon die TMA für Bordeaux liegt, aber im Süden des Platzes auch noch eine militärische EDR ist. Auch die Anflugkarte von Arcachon sollte man genau studieren, denn da gibt es etwas Zickzack, um den Ort nicht
zu überfliegen. Mit einer PC-12 im Nacken wurde der Anflug dann doch etwas hektischer, ist aber auch keine Zauberei. Dort angekommen stellte ich fest, dass es gerade keine Taxis gab. Der Towerlotse half dabei, eine lokales “Taxi” zu besorgen, was dann aber zu einem – nicht ganz billigen – Pauschalpreis fuhr. Die Orte Arcachon und La Test-de-Buch bieten kein großartiges Zentrum. Allerdings kann Arcachon mit riesigen Stränden aufwarten. Die Restaurants an der Strandpromenade machten durchweg einen recht guten Eindruck – man findet viel lokalen Fisch. Die lokale Spezialität sind Austern, die direkt in der Bucht vor Arcachon gezüchtet werden.

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Konstanz – Saint-Étienne–Bouthéon – Montpellier Méditerrané

EDTZ – LFMH

Der Flughafen von Saint-Étienne wirkte ziemlich ausgestorben, war aber auch auch nur für die erste Landung in Frankreich und einen Tankstop geplant.
Der sehr zuvorkommende Lotse hat sofort von sich aus den Flugplan geschlossen. Nach dem Tanken sofort weiter.

LFMH – LFMT

Jetzt nur noch ein Stück Flug bis zum Mittelmehr. In Montpellier ist schon etwas mehr los. Es handelt sich um den neunt-grössten Flughafen Frankreichs.
NOTAM für Parken beachten – ich habe aber auch noch mit einem Tag Vorlauf einen Parkplatz bekommen. Obwohl ich zwischen Easyjet und Air France landete, lief das ganze sehr entspannt ab. In Deutschland würde man auf den Flugfeld wohl ein minimales Handling erwarten, in Frankreich läuft man einfach zum Ausgang. Wer etwas Zeit hat, kann sich das Geld fürs Taxi in die Stadt sparen, dass es fährt alle 30 Minuten ein Bus in die Stadt.
Die Stadt ist sehr spannend. Es gibt eine sehr nette Altstadt, die in der Saison abends ordentlich voll werden kann. Die “Antigone”-Siedlung, die an die Altstadt angrenzt wurde im “römischen Stil” gebaut und ist architektonisch wohl recht einzigartig. Ob man das mag, ist eine andere Frage.